Frauenarztpraxis im Bürgerhospital
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Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft - NEUE RICHTLINIEN AB Juli 2013

 

Ab Juli 2013 gibt es neue Mutterschaftsrichtlinien bezüglich des Ultraschall-Screenings in der Schwangerschaft.

Sie können sich zu Beginn der Schwangerschaft entscheiden, ob Sie Ultraschalluntersuchungen in Anspruch nehmen wollen und welcher Art die Untersuchungen sein sollen (Basisuntersuchung/erweiterte Basisuntersuchung - s.u.).

 

Allgemeines:

Während einer unkomplizierten Schwangerschaft haben Sie Anspruch auf drei Basis-Ultraschalluntersuchungen, wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind

Mithilfe der Basis-Ultraschalluntersuchungen soll vor allem abgeschätzt werden, ob die Schwangerschaft und die Entwicklung des Kindes normal verlaufen.

Direkte unerwünschte Wirkungen oder Risiken der Ultraschalluntersuchung selbst sind weder für die Schwangere noch für das Ungeborene bekannt.          Ultraschalluntersuchungen können auch auf Auffälligkeiten hindeuten und schwierige Entscheidungen erforderlich machen

Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, Sie vor dem Ultraschall über die Vor- und Nachteile aufzuklären.

 

Sie können auf Ultraschalluntersuchungen verzichten, ohne Gründe nennen zu müssen und ohne dass dies Folgen für den Versicherungsschutz hat.

 

Die einzelnen Ultraschalluntersuchungen:

 

9. bis 12. Schwangerschaftswoche: 1. Basis-Ultraschalluntersuchung

Der erste Basis-Ultraschall dient vor allem dazu, die Schwangerschaft zu bestätigen. Es wird geprüft, ob sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet und zu einem Embryo oder Fötus entwickelt hat. In den ersten Schwangerschaftswochen spricht man von einem Embryo, nach der 10. Woche von einem Fötus. Beim ersten Ultraschall können bereits die Körperlänge oder der Durchmesser des Kopfes gemessen werden. Die Ergebnisse helfen dabei, die Schwangerschaftswoche und den voraussichtlichen Geburtstermin zu schätzen. Die Frauenärztin oder der Frauenarzt kontrolliert auch, ob ein Herzschlag feststellbar ist und ob es sich um Mehrlinge handelt.

 

19. bis 22. Schwangerschaftswoche: 2. Basis-Ultraschalluntersuchung

Beim zweiten Ultraschall können Sie zwischen zwei Alternativen wählen, um eventuelle Auffälligkeiten zu erkennen:

a) Einer „Basis-Ultraschalluntersuchung“

b) Einer „erweiterten Basis-Ultraschalluntersuchung

 

Wenn Sie sich für eine Basis-Ultraschalluntersuchung entscheiden, werden die Größe von Kopf und Bauch des Kindes sowie die Länge des Oberschenkelknochens gemessen. Außerdem wird die Position der Plazenta in der Gebärmutter beurteilt. Wenn die Plazenta besonders tief sitzt, können bei der weiteren Betreuung und für die Geburt besondere Vorkehrungen nötig werden.

 

Wenn Sie sich für einen erweiterten Basis-Ultraschall entscheiden, werden zusätzlich folgende Körperteile genauer untersucht:

   Kopf: Sind Kopf und Hirnkammern normal geformt? Ist das Kleinhirn sichtbar?

     Hals und Rücken: Sind sie gut entwickelt?

    Brustkorb: Wie ist das Größenverhältnis von Herz und Brustkorb? Ist das Herz auf der linken Seite sichtbar? Schlägt das Herz rhythmisch? Sind die vier Kammern des Herzens ausgebildet?

    Rumpf: Ist die vordere Bauchwand geschlossen? Sind Magen

und Harnblase zu sehen?

 

Auch der erweiterte Basis-Ultraschall wird von mir durchgeführt, da ich einen entsprechenden Nachweis über das geforderte Wissen erbracht habe. Gerne können Sie sich auch von anderen Frauenärzten/-innen zu dieser Untersuchung zu mir überweisen lassen.

 

29. bis 32. Schwangerschaftswoche: 3. Basis-Ultraschalluntersuchung

Beim dritten Basis-Ultraschall werden Kopf, Bauch und Oberschenkelknochen gemessen. Auch die Lage des Kindes und sein Herzschlag werden kontrolliert.

 

Sollte ein Ultraschall auf Auffälligkeiten hindeuten oder zu unklaren Ergebnissen führen, können diese durch weiterführende Untersuchungen (Organscreening/Fehlbildungsausschluß/Dopplersonographie) abgeklärt werden.  Welche zusätzlichen Untersuchungen infrage kommen, können wir dann gegebenenfalls besprechen.

 

Bitte sprechen Sie mich an. Ich berate Sie gerne, welche Untersuchung wann für Sie die Richtige ist.

 

 

 

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Pränataldiagnostik

DEGUM II

FMF Deutschland/FMF London

 

ambulante Operationen

 

Dr.med. Silke Jung

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Nibelungenallee 37-41
60318 Frankfurt am Main

Telefon: +49 69 15005828

Telefax: +49 69 15005829

E-Mail: praxis.dr.jung@buergerhospital-ffm.de

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Dienstag       9 - 13 Uhr

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Mittwoch      9 - 13 Uhr

Donnerstag  9 - 13 Uhr

                       14 - 16 Uhr

Freitag          9 - 13 Uhr

 
und nach Vereinbarung

 

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